CHRONIK
Entwicklung des Gauverbandes der Pinzgauer Heimatvereinigungen
Wahlspruch: "Treu dem guten, alten Brauch"
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1922
- 1939 |
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Stattdessen wurde von den
Pinzgauern am 11. November 1922 im Gasthof Stadt Wien in Zell am See
unter Vorsitz von Sebastian Eder aus Saalfelden die Gründungsversammlung
durchgeführt und mit einstimmigem Beschluss die Gründung eines "Gauverbandes für Volks-und Gebirgstrachtenvereine Pinzgau"
beschlossen mit dem bemerkenswerten Hinweis, dass jede Politik
ausgeschlossen wäre. |
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Besonders groß aufgezogen wurde 1925 die Pinzgauer Gauausstellung für
Gewerbe und Handwerk, organisiert von den "Kitzstoanan". Das
Plakat aus dem Archiv unseres Mitgliedsvereines "D'Kitzstoana" zeigt,
dass bereits damals eine Vielfalt an bäuerlichen, handwerklichen und
gewerblichen Betrieben bestand, die ihr Können gerne zur Schau
stellten. Obmänner von 1922 - 1939:
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Wiedergründung
1965 bis heute
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Die Vereine, die nach 1945 ihre Tätigkeit
wieder aufgenommen hatten, erneuerten ihre Mitgliedschaft
beim Gauverband. |
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ab
1995 Der neue Vorstand ab 1995 unter dem Unternehmer Alexander Oberhofer als Gauobmann war und ist sehr aktiv und setzte sich viele neue Ziele zusätzlich zu den Vorstandssitzungen und Obleutebesprechungen. So wurde das traditionelle Gauverbands-Eisschießen wieder eingeführt und der Gauverband bekam endlich seine prächtige Gaufahne, gestiftet von der Fahnenmutter Marlene Porsche. Sie wurde 1997 beim großen 3-tägigen Gaufest mit über 3000 Aktiven beim Festumzug zum 75-jährigen Bestandsjubiläum eingeweiht. Kurse/Seminare (Rhetorikkurse, Ranzenstickkurse, Stoffdruckkurse, Brauchtumsseminare, Einführung in die Computer- und Internetwelt, neues Vereinsgesetz) für die Mitgliedsvereine bzw. deren Mitglieder werden laufend vom Gauverband organisiert und abgehalten. Es wurden Schi- und Wandertage sowie Wallfahrten mit anschließendem geselligen Beisammensein zum besseren Kennenlernen durchgeführt. |
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Besonders intensiv wurde um eine Verbesserung der
AKM-Konditionen und beim Gendarmerieeinsatz bei Festen für die Mitgliedsvereine gerungen, was mit Hilfe übergeordneter Stellen dann auch tatsächlich gelang
und uns zusätzliche Mitglieder bescherte. Ein Vorreiter ist der Pinzgauer Gauverband auch auf dem Gebiet des Internet. Nachdem 1999 die Idee entstand, dass der Gauverband und seine Mitgliedsvereine eine Internetbasis haben sollten, wurde mit der Planung begonnen und mittlerweile konnte dieses Projekt in Angriff genommen werden. Die Mitgliedsvereine erhielten ebenfalls die Möglichkeit, sich kostenlos anzuschließen. Jetzt sind alle Vorstandsmitglieder und 2/3 der Mitgliedsvereine über E-Mail erreichbar, einmalig im Bundesland Salzburg. Leider mussten wir feststellen, dass trotz intensiver Gespräche noch nicht alle Vereine die Möglichkeiten dieses Mediums zu schätzen wissen. Komplett sind wir zur Zeit also noch nicht. |
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Der Verbandsvorstand wurde übrigens in den vergangenen 3 Funktionsperioden
einstimmig wieder gewählt. Einige Veränderungen gab es bei den Referenten auf
Grund beruflicher oder privater sonstiger Veränderungen. Die bereits erwähnten Kurse/Seminare und sonstigen Aktivitäten sind ausgebucht und werden so lange Interesse besteht fortgeführt. Als Schwerpunkt des Gauvorstandes für die Funktionsperiode ab 2001 wurde aber die Jugendarbeit in den Vereinen bzw. die Förderung der aktiven Jugend und der Jugendbetreuer in den Mitgliedsvereinen festgesetzt. Als besondere Aktion verstehen wir hier unsere Jugend-Erlebnis-Wochenenden zum Schulschluss. Unser besonderes Bestreben geht dahin, dass mit Hilfe des Landesverbandes und der Landesregierung für die Brauchtumsvereine in ganz Salzburg einheitliche Förderregelungen erstellt werden, wie sie z.B. beim Sport in Österreich seit langem üblich sind. Als Vorbild könnten hier die Förderregelungen des Bayerischen Gauverbandes I dienen. Einen entsprechenden Antrag und die Richtlinien verschiedener Verbände haben wir bereits 2002 dem Landesverband übermittelt. Was wollen wir mit der Schaffung eines "Förderregelwerks" erreichen? a) die Vereine, die sich mit der Ausbildung von Jugendlichen befassen, sollen einen Anspruch auf wenigstens teilweise finanzielle Abgeltung der Spesen haben (dann kommen sie sich nicht mehr als Bittsteller vor). Die vielen Stunden sind ohnehin ehrenamtlich!!! b) für die Jugendbetreuer gilt ebenfalls Punkt a), denn jetzt zahlen sich die meisten ihre Spesen selbst c) die Jugendbetreuer sollen dazu motiviert werden, sich auf allen Gebieten weiter zu bilden d) beim Bayerischen GV I bekommt außerdem jeder teil nehmende Jugendliche (bis 25 Jahre!!!!) einen bestimmten Betrag, wenn er an einer gemeldeten Brauchtumsaktion/Veranstaltung teil nimmt. Damit werden auch die Eltern etwas entlastet. e) Gesehen muss das auch unter dem Aspekt der Drogenprävention werden: ist die Jugend beschäftigt und mit Freude dabei, kommt sie nicht auf die Idee sich Drogen (egal welche) einzuverleiben und eine vorherige finanzielle Förderung ist um Vieles billiger als spätere drogenabhängige Kinder und Jugendliche. Es ist selbstverständlich, dass etwas getan werden muss, damit unser Brauchtum überlebt und ohne Jugend und Unterstützung derselben kann das künftighin nicht mehr gewährleistet werden: dann wird die Überalterung in den Vereinen noch mehr zunehmen. Bereits jetzt ist es äußerst schwierig, die Jugend zu begeistern, findet sie doch anderswo weit mehr "Action" und finanzielle Förderung. Was sich aber ebenfalls in den letzten Jahren ergibt: Durch die großen Anforderungen in ihren Berufen mit teilweiser Unsicherheit der Arbeitsplätze wird es immer schwieriger, junge oder jüngere Funktionäre zu gewinnen. Begeistert wären sie, bringen es aber zeitlich zusätzlich zu örtlicher Vereinsarbeit nicht unter. Alkoholfreies Jugend-Erlebniswochenende (auch für alle Erwachsenen schon wegen
der Vorbildfunktion): Jährlicher
Mitgliedsbeitrag öS 150,--
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VORSTANDSFOTO Funktionsperiode 2002 - 2005
Sitzend von links nach rechts: |
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| Sepp Payer (Kassierin-Stellvertreter), Elfriede Innerhofer (Referentin für Trachtenfrauen), Hias Wenger (Gauobmann-Stellvertreter), Mag. Ingrid Laimgruber (Referentin für Volkstanz), Alexander Oberhofer (Gauobmann), Dietlinde Weitlaner (Kassierin), Peter Schwarz (Gauobmann-Stellvertreter), Barbara Wimmer (Referentin für Tracht), Tobias Viehhauser (Referent für Chöre, Gesang und Mundart). | |
| Stehend von links nach rechts: | |
| Georg Eder(Referent für Tracht), Hans Peter Macho (Referent für Perchten), Manfred Pirchl (Referent für Volkstanz), Roman Schneider (Gauvorplattler), Martin Fuchs (Referent für Bräuche im Jahreskreis und Bayernkontakte), Gottfried Schaubensteiner (Fähnrich-Stellvertreter), Franz Schösswender (Ehrenmitglied), Werner Habelt (Referent für Schützen), Hans Roth (Ehrenmitglied), Rupert Eder (Ehrenmitglied). | |
| Nicht im Bild: | |
| Helga Puttner (Schriftführerin), Josef Schwaiger (Referent für Volksmusik), Manfred Mayerhofer (Kassaprüfer), Harald Wienerroither (Kassaprüfer), OSR Wilhelm Aigner (Ehrengauobmann), August Buchner (Ehrenmitglied) und SR Maria Steiner (Ehrenmitglied). | |
VORSTAND
und Referentinnen und Referenten
Funktionsperiode 2005 - 2008

| Sitzend von links nach rechts: Sepp Payer (Ehrenmitglied), Helga Puttner (Schriftführerin), Alexander Oberhofer (Gauobmann), SR Maria Steiner (Ehrenmitglied), OSR Wilhem Aigner (Ehren-Gauobmann) Stehend (1. Reihe) von links nach rechts: Hias Wenger (Gauobmann-Stellvertreter), Eva Hofer (Kassierin-Stellvertreterin), LO-Stv. Hans Peter Macho (Perchtenreferent), Barbara Wimmer und Ingrid Auer (Referentinnen für Tracht), Peter Schwarz (Gauobmann-Stellvertreter) Stehend (2. Reihe) von links nach rechts: Elfriede Innerhofer (Referentin für Trachtenfrauen), Werner Habelt (Referent für Schützen), Gottfried Schaubensteiner (2. Fähnrich), Manfred Pirchl (Referent für Volkstanz), Albina Schwaiger (Referentin für Volksmusik), Hans Roth (Ehrenmitglied), Martin Fuchs (Referent für Bräuche im Jahreskreis und Bayernkontakte) Nicht im Bild: Dietlinde Weitlaner (Kassierin), Bartl Lohninger (Referent für Chöre, Gesang und Mundart), Josef Schwaiger (Referent für Volksmusik), Manfred Mayerhofer (Fähnrich und Kassaprüfer), Harald Wienerroither (Kassaprüfer), Gust Buchner (Ehrenmitglied), Rupert Eder (Ehrenmitglied). Franz Schösswender (Ehrenmitglied)
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